serverausfall.

Mittwoch, 25. Januar 2012,

Nur für all jene, die sich fragen, was da die letzte Woche über eigentlich los war: Der Computer, auf dem sich dieses Webangebot findet, ist verstorben (für technisch interessierte: auf dem Motherboard waren mehrere Kondensatoren geplatzt, eine typische Alterserscheinung).

Daher musste ich neue Hardware kaufen, warten bis die geliefert wurde und das ganze schliesslich gestern abend zusammenbauen und das alte System drauf umziehen.

Momentan siehts so aus als wäre alles korrekt gelaufen und es sollte jetzt wieder alles gehn. Falls ich nichts übersehen habe.



archiv.

Dienstag, 03. Januar 2012,

Rechts in dem Navigationsbalken hab ich jetz auch einen Link zum "Archiv 2011" hingetan, nachdem das Jahr ja jetzt vorbei ist. Und nach eingehender Überlegung auch einen "Archiv 2012", nachdem ein Überblick über die Einträge des Jahres auch dann sinnvoll ist, wenn das Jahr noch läuft.



remix.

Dienstag, 03. Januar 2012,

Die kreative Rekombination von bereits existierenden Inhalten wird gemeinhin als "Remix" bezeichnet (englisch auszusprechen). Dazu gibt es auch eine lustige (wenn man die Produkte und auch die Originale kennt) Anhäufung an Inhalten im Internet unter dem Titel "Everything is a Remix". Einfach mal danach suchen bei Suchmaschine und/oder Videoplattform des Vertrauens. Die Prämisse ist, dass inzwischen, weil ja quasi alles schon mal da war, jedes kulturelle Elaborat, das geschaffen wird, notwendigerweise nur eine Ansammlung von Zitaten sein KANN.

Kunst basiert immer auf anderer Kunst undsoweiter.

Jedenfalls hat auch Moritz neulich mal durch kreative Rekombination neuen Inhalt geschaffen (wobei er damit sicher nicht der erste war, aber das ist ja heutzutage auch kein gültiges Kriterium mehr), mit Playmobil:

playmobil

Nora hatte dazu die interessante Frage, ob es sich dabei um ein quasi-Portrait von Lady Gaga handle? Interessante Frage. (Wer das jetzt wieder nicht kennt: es handelt sich um eine .. vermutlich ist der Titel Medienkünstlerin der beste, oder Sängerin, die quasi die ökologische Nische befüllt, in der sich früher Madonna befand, so rein musikalisch/Popkultur-technisch. Nur mit weniger "hey, seht her, Sex!" als Verkaufsargument und mehr "hey, seht her, Verrücktheit!")

So. Genug der Exkurse.



geschenke.

Dienstag, 03. Januar 2012,

Neulich war ja Weihnachten.

Jetzt, eine Woche später, waren meine Eltern zu Besuch, und ich hab meiner Mutter, als sie in etwa das sah, was man auf untenstehendem Bild sieht, gesagt: "Siehst du, das kommt dabei raus, wenn man seinem Kind was nicht kauft. Dann kauft das Kind es später in verschärfter Form den eigenen Kindern!"

Darda Bahn



r.

Mittwoch, 14. Dezember 2011,

Bis vor kurzem hatte Moritz noch ein bissl Probleme mit dem "r" als Buchstaben, sehr lange hiess der Frederik ja auch einfach nur "E-i" bei ihm. Inzwischen heisst der Frederik "Rererik" und letztes Wochenende, da waren wir zum Nikolaus-Nachfeiern bei den verehrten Grosseltern unserer Kinder in Dornbirn, bekamen wir einen weiteren Beweis für die Einführung des "r" in seinen aktiven Wortschatz.

Bis jetzt hiess die Pippi Langstrumpf, die er in Anlehnung an Frederik auch sehr verehrt, "Pippi Lumpf". Die wurde nun zur "Pippi Rampfrumpf", was ich besonders schön finde. Rampfrumpf. Ein toller Name.



kutt.

Montag, 28. November 2011,

"'kutt" ist Moritz Wort für "kaputt". Sehr schön illustriert wurde das an einem Beispiel, das sich zutrug, weil Susanne aus verschiedenen Gründen in letzter Zeit eigentlich nur noch Hosen trug (zB wg Spielplatz, Sand usw). Eines Tages hatte sie dann doch wieder einen Rock an, was bei Moritz zu folgender Frage führte:

Hose 'kutt gangen? Abbrochen is?

Find ich eine sehr schöne Theorie



äh...

Freitag, 25. November 2011,

Grade waren wir in Innsbruck auf dem Christkindlmarkt. Moritz lief plötzlich zum Opa hin und biss ihn ins Bein (also eigenlich in die Hose). Sein Kommentar dazu "Rasenmäher bin!" ..



rererik.

Dienstag, 15. November 2011,

Ich wurde grade drüber informiert, dass Moritz jetzt nicht mehr "E-I" zum Frederik sagt sondern "Rererik".



wim.

Montag, 14. November 2011,

Letzten Samstag waren wir (wieder mal) schwimmen, und zwar im Bad Blau in Blaustein. Sehr nett dort.

Jedenfalls war Moritz schon vorher ganz aufgeregt und hat seine Schwimmflügel die ganze Zeit mit sich rumgetragen. Auf dem Weg nach Blaustein ist er im Auto eingeschlafen und beim Parken wieder aufgewacht. Noch so richtig im Halbschlaf ist ihm dann aufgefallen, dass er offensichtlich eben diese seine Schwimmflügel nicht mehr in der Hand hat und er rief deswegen "Wimlülülülülü .. lü".

Später hat ers dann auf zweimal "Lü" reduziert, aber wir mussten uns sehr zusammenreissen, nicht laut loszulachen.



weben.

Donnerstag, 03. November 2011,

Heute hatte ich ein bemerkenswertes Gespräch mit Frederik im Auto. Wir hatten gerade einen Parkplatz gefunden, und dann ergab sich folgendes:

i - Auf welcher Seite möchtest du aussteigen?
F - Auf beiden.
i - Aber wie soll denn das gehen?
F - Ich kletter einfach in die Mitte.
i - Und dann?
F - Dann steig ich vorne durch die Scheibe aus, wenn die kaputt is.
i - Das wär aber gar nicht gut, da müsste ich dann eine neue kaufen und das kostet viel Geld ..
F - Nein, dann musst du einfach zu Großmama und Großpapa fahren, denen fällt dann schon was ein.
i - Äh ...?
F - Da kann man dann eine neue einweben!
i - *sprachlos*

Aber er hat offensichtlich viel Vertrauen in seine Großeltern, was ja auch schön ist.



bilder.

Dienstag, 01. November 2011,

Nach ewig langer Wartezeit gibts wieder neue Bilder. Im Juni kamen noch 3 dazu, im Juli sinds dann wenige, dafür sehr viele im August (Moritz' Geburtstag und der Urlaub, zuerst in Innsbruck dann in Dorbirn). Dann wieder wenige im September und etwas mehr im Oktober. Und ein Anfang für November ist auch gemacht.

Teaser:

Teaser Balkon



pirat.

Dienstag, 01. November 2011,

Gestern gegen Abend rannte Moritz wie vom wilden Affen gebissen in der Wohnung herum, mit einem Schaumstoff-Piratensäbel fuchtelnd, und rief immer wieder "Kämpf, kämpf, 'rat bin! 'rat bin!" ("'rat" war ein verschlucktes "Pirat").

Na fein.

Dokumentationsbild:

Pirat



krank.

Samstag, 15. Oktober 2011,

Kurze Durchsage von Frederik:

F - Weil weisst du Papa, das is weil ich ein bissl krank bin
ich - wo denn?
F - im Kopf!



moritz.

Mittwoch, 05. Oktober 2011,

Kurze Durchsage: Moritz spricht von sich selbst seit ca 6 Tagen nicht mehr als "Mose" sondern als zuerst für einen Tag lang "Roritz" und danach gleich "Moritz".

Ausserdem: eine "Raße-Zine" ist eine Straßenkehrmaschine.



umzug.

Dienstag, 20. September 2011,

Weiss nicht, ob das bei allen Lesern dieses Blogs ("was, alle fünf?") schon bekannt ist, aber wir ziehen grade um. Eh innerhalb der selben Stadt und nur ein paar Strassen weiter, aber die neue Wohnung ist deutlich größer (ungefähr doppelt so groß) und hat jetzt also ein schönes großes Kinderzimmer und ein Arbeitszimmer und ein Gästezimmer zusätzlich zu Küche/Esszimmer, Wohnzimmer und Schlafzimmer.

Für später einmal größer werdende Kinder, die jeder ein Zimmer für sich wollen werden, ist also auch noch Luft.

Jedenfalls haben wir über das soeben hinter uns liegende Wochenende unter Mithilfe meines Schwagers Simon (mit Sara) schon mal ein paar der schwersten Brocken (unter der Voraussetzung dass sie mit einem Kombi transportierbar sind) in die neue Wohnung gebracht, i.e. alle Betten, Kühlschrank, Geschirrspüler, Waschmaschine und Wäschetrockner sind jetzt schon dort und folglich wir auch (weil man schläft halt doch am besten dort wo auch das Bett ist).

Ich hatte ja leichte Ängste davor, wie die Kinder diesen Wechsel aufnehmen würden, vor allem eben falls sie in der Nacht aufwachen und sich uU nicht zurechtfinden und so.

Untertags jedenfalls braucht man sich gar nix zu denken, die zwei sind vor allem glücklich über den vielen Platz und finden alles spannend, was zu machen ist (was bedeutet, dass sie einem natürlich teilweise auch helfen möchten an Stellen, wo's einfacher wäre sie täten das nicht).

Und was die Nacht betrifft: In der Nacht von Sonntag auf Montag bin ich plötzlich aufgewacht, weil ich ein Knie in den Magen bekam. Nämlich das von Frederik, der aus dem Kinderzimmer in unser Zimmer gekommen war und grad in die Mitte des Bettes klettern wollte. Da war ich im Weg. Ich würde als behaupten, er hat kein grobes Angst-Problem damit, in der Nacht in der neuen Wohnung aufzuwachen.



schal.

Samstag, 10. September 2011,

Kurze Durchsage: Frederik ist der Meinung, die Mehrzahl von "Schal" sei "Schäle".



katzen.

Freitag, 09. September 2011,

Grade eben hat wohl Susanne folgenden Dialog mit Frederik erlebt:

F - Können Katzen Kacka machen?
S - ja, klar.
F - ich hab mal eine Feder gehabt und einen Stock. Und den Stock hab ich hochgeworfen und die Feder fallen gelassen. Und der Stock ist auf eine Wolke gefallen und runtergekullert und in Katzenkacka gefallen, und die Feder ist auch rein gefallen.
Und dann hat der Papa gesagt er tuts vorsichtig raus fischen und daheim im Waschbecken sauber machen.

(Also, nur so als Hinweis, falls das nicht klar wird (Wolke), das hat er entweder erfunden oder geträumt oder so .. dass man Katzenkot von einer Feder einfach abwaschen kann bezweifle ich ..)



kiga.

Freitag, 09. September 2011,

Seit dem 30.8.2011 geht der Moritz ja jetzt in den gleichen Kindergarten wie Frederik. Das ist schon mal ganz prinzipiell sehr angehem für uns, weil einiges an Transport-Zeit in der früh wegfällt wenn man nicht zur Krippe und zum Kindergarten muss.

Die Eingewöhnung verlief jedenfalls fast ereignislos, Moritz kannte den Kindergarten ansich ja schon vom Frederik-hinbringen, und er scheint sich in den zwei Wochen jetzt gut eingelebt zu haben.

Heute morgen zum Beispiel (Zusatzinfo: Freitags ist der Tag, wo die Kinder selbst Spielzeug mitbringen dürfen) hat er sich in Deckung hinter mir an eine Betreuerin angeschlichen (die ihn trotzdem gesehen hat natürlich) und ist dann aus kurzer Distanz ihr um den Hals gefallen (sie sass am Boden). Dann hat er ihr ein Buch hingestreckt, das er von zu Hause mithatte und sich umgedreht und auf ihren Schoss gesetzt.

Ich würde mal behaupten, er hat keine Schwierigkeiten mit dem Kindergarten.



cool.

Dienstag, 06. September 2011,

Und es begab sich dass mal wieder der Onkel Bile zu Gast war für ein Wochenende. Die Kinder fanden das auch wieder toll und haben ihn recht ausgiebig genutzt (Auto-spielen, auf-ihm-rumklettern, vorlesen lassen usw).

Das kann auch durch folgenden Dialog ca einen halben Tag vor des Onkels Ankunft illustriert werden:

Frederik - wo hat der Onkel Bile geparkt?
Susanne - der kommt doch erst am Abend.
F - aber am Abend muss ich doch schlafen, und ich will doch ganz lang mit dem Onkel Bile Autos spielen!

Jedenfalls hatte er vor, am Montag früh in der Früh wieder abzufahren. Sonntag abends lag dann also Frederik im Bett und wir fragten ihn, ob denn der Onkel Bile noch sich verabschieden kommen solle.

Frederik - nein.
Susanne - warum denn nicht?
F - ich will das nicht.
S - warum denn nicht?
F - das ist nicht cool.

oh je .. jetzt schon unter solchen Zwängen leiden ..



zeug.

Dienstag, 23. August 2011,

Als erstes ein paar Moritz-Sprachbesonderheiten. Wenn man ihn was fragt, und er antwortet darauf mit

na!

dann heisst das entgegen dem, was der West-Österreicher oder Süddeutsche meinen könnte nicht "nein" sondern "ja", das merkt man spätestens, wenn er mal

nein!

sagt, das klingt nämlich ganz anders. Ausserdem hat er ein heiliges Polizei-Auto, das ist sein "Tütata". Er bildet aus seinen Wörtern auch lange Ketten, die man als viel-Wort-Sätze bezeichnen könnte, wobei er dabei ähnlich weiland William Shatner vorgeht und die Betonung so anlegt als wäre jedes einzelne Wort ein Satz.

Tütata! Meine! Hol!

oder

Maus! Katze! fangen!

undsoweiter. Jedenfalls ein sehr imperatives Paradigma.

Zum Thema Frederik und Toilettengang ist zu erwähnen, dass er inzwischen einfach aufwacht und ruft "Papa, ich muss Pisi machen!"

Leider haben wir aber seit kurzem das Problem (das manche Leute vermutlich nicht als Problem sehen würden), dass er unbedingt im Stehen pinkeln will. Er kriegt das auch ganz gut hin aber nichtsdestoweniger erhöht das natürlich den Reinigungs-Aufwand.

Vor einer Weile schon jedenfalls wollte Moritz auch immer wieder aufs Klo gesetzt werden, ist ihm meistens eingefallen wenn man grad am Wickeln war. Dann hat man ihn draufgesetzt, er ist 2 Sekunden gesessen und hat dann gerufen "Pipi komm!" (es kam nix), man hat gefragt "bist du fertig?" und er sagte "na" (s.o.) und war zufrieden.

Jetzt hatte er aber eben beobachtet, dass Frederik ganz toll im Stehen pinkelt und beschlossen, dass er das auch will. Er ist aber zu klein, um über den Rand der Toilette drüberzureichen. Um des lieben Friedens willen und unter Beachtung der Tatsache, dass das ja reinen Symbolcharakter hat, hab ich ihm also einen kleinen Holzschemel vor das Klo geschoben und ihm erlaubt, sich da drauf zu stellen. Das haben wir so ein oder zweimal gemacht, der Moritz und ich, als einmal plötzlich auf seinen Ruf "Pipi komm!" auch tatsächlich was kam und aber natürlich einfach überall hin spritzte anstatt ins Klo. Was haben wir gelacht. Also er hat gelacht, ich nicht so. Er war jedenfalls sehr stolz auf sich.

Ich war insgesamt jedenfalls eine Woche zusammen mit den Kindern bei meinen Eltern in Innsbruck und bin jetzt wieder in Ulm bei der Arbeit, derzeit ist Susanne mit den Kindern bei ihren Eltern in Dornbirn.

In Innsbruck gabs unter anderem Berggehn mit Onkel Bile (sind vom Hochpillberg in Richtung Loas gewandert, dort gibts übrigens bemerkenswerte Schnitzel), dann waren wir zusammen mit der Oma auf der Hinterhornalm (dort sind wir mit dem Auto rauf und haben recht viel Zeit mit Beobachtung der Lamas und Ziegen verbracht) und ausserdem mit dem Onkel (diesmal ein echter) Simon zusammen den Alpenzoo. Dort hat Moritz übrigens einen Ball ins Elchgehege geworfen, den konnt ich allerdings nicht mehr retten.

Soweit mal ein Update. Falls ich was vergessen hab gibts noch eins.



nacktschnecken.

Donnerstag, 04. August 2011,

Frederik und Moritz sind derzeit zu Besuch bei ihren Grosseltern mütterlicherseits, erstens weil Ferien sind und das schön is, zweitens weil Susanne und ich gar nicht so viel Urlaub nehmen könnten, wie wir müssten wenn wir die Kinder selbst über die ganze Kindergarten-Schliesszeit betreuen wollen (also konkret ist das Problem, dass Moritz ja bis jetzt noch in einer Krippe war und die hat halt nicht zur gleichen Zeit zu wie Frederiks Kindergarten, daher wirds länger. Nächstes Jahr sollte es etwas besser sein.)

Abfahrt war Dienstag abend, wobei wir uns mal wieder gefragt haben, ob wir nicht ein kleines bissl eifersüchtig sein sollen, weil sie so gar nicht traurig waren, von uns getrennt zu werden und mit den Grosseltern mitzufahren.

Gestern Abend, es war also ein Tag vergangen, haben wir den ersten Anruf bekommen. Zuerst hat uns Moritz erzählt, dass da eine Katze ist (also die ist da immer, aber er freut sich jedesmal sehr) und hat ein paar mal freudig "Papa!" und "Mama!" gerufen. Dann hat Frederik das Telefon bekommen, und er sagte:

Ich bin heute auf eine Nacktschnecke getreten!

Wir wollten dann ein bissl nachfragen und rausfinden ob das jetzt gut oder schlecht ist undsoweiter, halt ein Gespräch führen, aber stattdessen hörten wir die ehrenwerte Grossmutter rufen "Frederik, willst du nicht noch tschüs sagen?" und dann ein leises "Tschüs" von ganz weit weg vom Telefon.

Mehr als den einen Satz wollte er uns also nicht mitteilen.



weg.

Dienstag, 02. August 2011,

Letzten Samstag waren wir im Zoo Augsburg und haben uns dort mit einer anderen Familie getroffen. Und es begab sich, dass Susanne und ihre Arbeitskollegin am Australien-Gehege (Känguruhs und irgendwelche Laufvögel mit irssinnigem Blick) standen und, zwar nicht sehr vertieft aber doch, ein Gespräch führten.

Moritz war zu dem Zeitpunkt auf Susannes Arm.

Das Gehege war durch eine Mauer in ungefähr Kinn-Höhe eines Erwachsenen umgrenzt, teilweise unterbrochen mit dicken Glasscheiben, durch die man also auch sieht wenn man kleiner ist.

Jedenfalls rief Moritz plötzlich:

Weg!

Kurze Überprüfung der Gesamtsituation ergab, dass er sich wohl unbemerkt einen Schuh ausgezogen hatte (dazu musste er sich, während er auf dem Arm gehalten wurde zum Schuh runterbücken) und den über die Mauer drüber (aus seiner Position einen halben Meter nach vorn und ein bissl nach oben) in den Matsch im inneren des Geheges geworfen hatte.

Na fein.

Mithilfe eines grade so irgendwie von der Länge her ausreichenden Astes gelang es mir dann im Rahmen einer akrobatischen Einlage (inklusive total-verboten-über-der-Mauer-hängen) den Schuh aus dem Matsch zu angeln. Dazu eine Anmerkung, falls es mal wen betrifft:
in den Schuh hineinzufahren mit dem Ast hat nix gebracht, weil der Ast immer wieder einfach abgerutscht ist und der Schuh wieder runtergefallen, zwischenzeitlich kamen dann auch die Vögel nachschaun was ich da mache (da bin ich dann für eine Weile geflohen ..). Die Lösung war, sich mit dem Ast in den Verschluss-Riemen (Klett-) zu verhaken. Dann gings.

Zwei Minuten später hat Moritz übrigens versucht, seinen Socken auszuziehen und ins Affen-Gehege (Mandrill) zu werfen.

Moritz = Spassterrorist.



nochwas.

Mittwoch, 27. Juli 2011,

Was vielleicht auch noch erwähnt werden sollte ist, dass im Mai-Folder noch nachgeholt eine Dokumentation der diesjährigen Faschingskostüme vorzufinden ist.



bilder.

Mittwoch, 27. Juli 2011,

Mir fällt grade auf, dass ich ganz drauf vergessen habe, die Juni-Bilder zu erwähnen. Frederik hatte da ja Geburtstag, und wir haben eine Grüffelo-Party gefeiert, das Wohnzimmer in einen Wald verandelt, diverse Grüffelo-Objekte gebastelt und auch den Film angeschaut auf Leinwand. So weit wir erkennen konnten hats gefallen.

Jedenfalls sind davon auch ein paar Bilder online, aber natürlich nicht alle weil man ja nicht einfach die anderen teilnehmenden Kinder im Netz abbilden kann.

Ausserdem ein schönes Vorschaubild, wo Moritz sehr lustig dreinschaut, wie ich finde:

Vorschaubild

Zu den Bildern gehts wie immer per Klick auf die Vorschau oder rechts im Navigationsbalken.

Gesondert verwiesen sei noch auf diese Meisterleistung von Moritz.



fuenf.

Dienstag, 12. Juli 2011,

Susanne hatte heute ein Dialog-Erlebnis der besonderen Art, nämlich eins, das man sich eigentlich erst mit 14 oder so erwartet.

Susanne - sagt irgendwas
Frederik - reagiert nicht
Susanne - sag mal, wie oft hab ich das jetzt schon gesagt?
Frederik - fünf mal.



abends.

Donnerstag, 30. Juni 2011,

Abends ist übrigens derzeit auch nicht sehr lustig. Frederik geht meist nach einiger Diskussion halbwegs freiwillig ins Bett, wobei er leider grade eine "ich will kein Buch lesen, ich will 'Baumeister Bob' schauen"-Phase hat, was ich gar nicht gut finde (vA weil ich den Baumeister Bob nicht wirklich aushalt, beim kleinen Roten Traktor hats mir weniger gemacht, den fand ich durchaus OK). Nichtsdestoweniger will man ja durchaus eine Präferenz für Bücher mitgeben.

Was zwar einerseits nervt aber diesbezüglich dann wieder hoffnungsfroh stimmt ist die Tatsache, dass Frederik zwar immer zuerst behauptet, er wolle den Bob statt einem Buch anschaun (weil schon spät usw), nach der Folge dann nichtsdestoweniger aber trotzdem immer ein Buch einfordert. Ob das dann passiert oder nicht hängt zugegebenermaßen von unserem Müdigkeitslevel ab, da sind wir uU nicht konsequent genug.

Das Problem abends ist aber derzeit eindeutig Moritz. Der bleibt nämlich weder im Bett noch macht er Anstalten einzuschlafen, bevor es merklich dunkel ist, also so ca 21:30-22:00 da herum. Leider taugen unsere Vorhänge nicht dazu, das Zimmer so wirklich abzudunkeln, und da vor einem hoffentlich irgendwann in näherer Zukunft bevorstehenden Umzug noch Abhilfe zu schaffen ist halt auch nicht sinnvoll. Aber die letzten 1-2 Wochen hat er kaum mal vor 21:00 geschlafen, und davor ist es halt auch ziemlich anstrengend, ihn ständig wieder ins Bett zu bringen. Er bleibt dabei die ganze Zeit total fröhlich, wenn man sagt "geh ins Bett!" sagt er "ja" und geht ins Bett. Aber nach 2 Minuten ist er wieder heraussen. Leider ist es beim derzeitigen Betten-Setup nicht möglich, sein Bett wieder in Gitterbett-Konfiguration zu bringen, damit er einfach nicht rauskann, aber ich fänds auch irgendwie nicht OK. Eigentlich hätt ich schon gern, dass er einfach von selber einschläft weil er das auch selber will.

So ist es halt echt doof, weil wir Eltern in der Form dann auch keinen Abend mehr haben, Susanne zumindest ist zu dem Zeitpunkt dann auch so müde, dass sie schlafen geht und ich bleib halt meistens noch eine Stunde oder so auf, um angefallenen Haushaltskram zu erledigen (Wäsche aufhängen/abnehmen, Geschirsspüler befüllen/ausräumen, so Sachen halt). Wirklich entspannte Freizeitgestaltung kommt da halt nicht oft vor.

Also manchmal schon, aber halt nicht sonderlich oft. Vor allem zum Wochenende hin, wenn man halt dann sagt OK dann bleiben wir halt länger auf, weil in der Früh müssen wir nicht raus .. Um dann um spätestens 7 von den Kindern geweckt zu werden. Juhu.